Test – Sketchbook mit Copics

Test – Sketchbook mit Copics

Auf der Suche nach einem Sketchbook oder Artjournal-Buch die auch Copic-tauglich sind bin ich auf das „Rendr“ Sketchbook gestoßen. Habe es bei Amazon entdeckt und auf der amerikanischen Seite wurde das Buch groß angepriesen für alle Medien, vor allem für die Alkoholstifte, die ja bekanntlicher weise durch die Seiten durch bluten.

rendrsketchbook

Wird nicht nur vom Hersteller sondern von vielen Rezessionen auch bestätigt. Da es nun auch nicht die Welt kostete und es ohne Zoll und Umwege von Amerika gut bestellt werden konnte (über Amazon) dachte ich mir, ich habe das ultimative Buch für mich entdeckt.

Zu der Zeit als ich das Buch bekam, machte ich von Sandy Allnock ihren Copic JumpClass Online Kurs und freute mich riesig eine Aufgabe gleich auf der ersten Seite damit umzusetzen. Man sollte von seinen Kindern/Enkelkindern ein Bild zum Ausmalen gestalten lassen um sie dann mit Copic Stiften auszumalen.

Diese Idee fand ich klasse, malte meine Tochter auch nur zu gern, war sie also super-stolz den Copic-Finliner benutzen zu dürfen und malte mir eine schöne Blume. Ich dann mit Feuereifer am Ausmalen und wollte ihr dann super stolz unser gemeinsames Werk zeigen. Gleich beim ersten Strich merkte ich, da stimmt was nicht….das Papier saugt so sehr die Tinte auf, dass es gar keine Chance zum guten Verblenden gab. Ganz im Gegenteil, hatte die Farbe zuerst gar keine Farbbrillianz mehr, erst nach der „Trocknungszeit“ kam der eigentliche Farbton wieder durch. 2 oder 3 Farben zu verblenden ohne die Übergänge nicht zu sehen war gar nicht möglich, da die Farbe schon zu sehr im Papier aufgesaugt wurde.

ausmalbildvonsophie

Ja, das Papier war definitiv ein „No Show thru Papier“, die Farben bluten überhaupt nicht durch, kein Stück obwohl die Tinte regelrecht aufgesaugt wurde.

noshowthrupaper

Aber um die genialen Farbverläufe und Schattierungen mit den Copics zu erreichen, dafür ist die Papierqualität nicht geeignet…..mal schauen wie es mit Aquarellfarben ist!

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